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Dank der Spenden unserer
Mitglieder und der Besucher unseres Klosters und der
Klosterbibliothek ist es uns gelungen weitere interessante und seltene Werke zur weiteren Komplettierung der
"Johann-Caspar-Lavater-Sammlung" zu erwerben.
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Eine wichtige Neuerwerbung für
die
Johann-Caspar-Lavater-Sammlung
Mit dem vierbändigen Werk
"Pontius Pilatus oder Die Bibel im Kleinen und Der
Mensch im Großen" konnte die Bibliothek ein wichtiges
Werk Lavaters erwerben. Das vierbändige in den Jahren
1781 - 1784 entstandene und bei Joh. Caspar Füeßli
gedruckte Werk hatte für Lavater bemerkenswerte
Konsequenzen.
Denn dieses Werk war die
Ursache es endgültigen Bruches zwischen Goethe und
Lavater. Das Werk erweckte den Widerspruch eines nicht
schriftgebundenen Glaubens bei Goethe, so dass er sogar
an eine Parodie dachte, wenn auch aus Hochachtung nur
kurz, wie er Lavater schrieb. Nichtsdestoweniger schrieb
er zum ersten Teil: "... so haben mir dein Pilatus und
so weiter widrige Eindrücke gemacht" (Goethe am
29.7.1782).
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Von einem schweizer
Antiquariat wurden uns diese
außergewöhnlichen Raritäten im November 2010
angeboten:
Gesänge zur Beförderung vaterländischer
Tugend (1790-1798)
Die neun Hefte sind
alle von Johann Caspar Lavater
herausgegeben. Tiel der einzelnen Hefte
sind:
I: Kinderpflicht,
II: Der Patriot, III: Das häusliche Glück,
IV: Die bürgerliche Eintracht, V: Die
Freundschaft, VI: Tugend und Religion, VII:
Die Christus-Religion, VIII: Gerechtigkeit
und Friede, IX: Die Barmherzigkeit.
Die ganze Reihe,
von 1685 – 1812 erschienen, hieß:
Neujahrgeschenk ab dem Musiksaal an die
zürcherische Jugend.
Die Tafeln sind von
M. Usteri gezeichnet und von Schellenberg
(5) und anderen gestochen.
Gelegentlich etwas
fleckig, schöner Druck auf kräftigem Papier.
Jedes Heft mit 1
gestochenen Tafel und 10 Seiten Titel, Noten
und Text
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Ein
Sittenbüchlein
Eine Dame aus Hannover bot uns, nachdem Sie
durch unsere Website auf die Johann Caspar
Lavater-Sammlung unserer Bibliothek aufmerksam
geworden war, dieses interessante kleine
Büchlein an.
Lavater gibt hier den Bediensteten Ratschläge
für ihr Verhalten im Allgemeinen und gegenüber
ihrer Herrschaft im Besonderen. |
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Es war nicht
einfach diese beiden Bände "Antworten auf Fragen
wichtiger und würdiger Fragen und Briefe weiser und
guter Menschen - eine Monatsschrift" aus dem Jahre 1790
zu erwerben, da diese recht seltenen Werke auf
verschiedenen Wegen gesucht, gefunden und dann erworben
werden mussten. Lavater befasst sich in diesen Beiden
Büchern mit den unterschiedlichsten Themen, darunter
auch mit heute wieder recht aktuellen Themen der
Ökumene. |
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In diesem
kleinen im Jahre 1774 erschienen 52-seitigen Büchlein
veröffentlicht Lavater 33 selbst gedichtete Lieder. Er
widmet diese besonders der Landjugend. Sie handeln von
den verschiedensten Lebenssituationen, von einer
"Nachahmung des Gebethes des HErrn" über Lieder vor der
Schule und nach der Schule, Liedern zu verschiedenen
kirchlichen Festen bis zum "Sterbenslied". |
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1833, ein
Jahr nach Goethes Ableben, veröffentlichte Heinrich
Hirzel eine Sammlung von Briefen, die Goethe in den
Jahren 1774-1783 an seinen Freund Lavater geschrieben
hat, . Das Buch enthält u. a. auch das links abgebildete
Faksimile eines Briefes von Goethe an Lavater.

Als Band 16
der Schriften der
Goethe-Gesellschaft veröffentlichte diese 1901
genau 100 Jahre nach dem Tod Johann Caspar Lavaters
den Band "Goethe und
Lavater. Briefe und
Tagebücher".
Die beiden
Silhouetten von Lavater und Goethe befinden sich
zusammen mit einer größeren Zahl weiterer
Scherenschnitte von Personen aus der Umgebung Goethes
als Nachdrucke ebenfalls im Besitz der Klosterbibliothek
Oberried. |
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Am 9. Dezember 2008 erhielten wir für die J. C.
Lavater-Sammlung bei ebay für das
Buch
Evangelisches Handbuch für Christen
oder
Worte
Jesu Christi beherzigt von Johann Caspar Lavater Zürich
gedruckt
1790 in Nürnberg(!)
den Zuschlag. Wir vereinbarten mit dem Verkäufer die
persönliche Übergabe in Oberried. Unsere Überraschung und Freude war
groß, als Herr Ott, der Verkäufer, spontan erklärte, auf den
Kaufpreis zu verzichten. Er freue sich, dass das Buch einen würdigen
Platz in unserer J. C. Lavater-Sammlung erhalte. Herzlichen Dank!
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Mit Freude konnten wir dieses interessante Büchlein,
das uns unser Gründungsmitglied Frau Prof. Dorothee Schäfer bereits
seit längerer Zeit als Leihgabe zur Verfügung gestellt hatte, im
November 2010 als Geschenk in unseren Bestand aufnehmen:
Johann Caspar Lavater
Vermischte Lehren
an
seine Tochter Anna Luisa (4. Jänner 1796)
2. Auflage von 1798
Dieses kleine Büchlein enthält 700(!) Ratschläge
eines Vaters für seine Tochter, die nicht nur wegen ihrer zeitlosen
Gültigkeit bemerkenswert sind, denn Lavater hat diese "Vermischten
Lehren" in perfekten anderthalbzeiligen Hexametern abgefasst. |
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